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"Maria" ...
04.09.2007

Antweiler und Graf im Kur-Theater

Fotografien freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ingo Teusch

... heisst das neue Programm der Kult-Band aus Allner, das sie ihren Fans im mal wieder restlos ausverkauften Saal des Hennefer Kur-Theaters präsentierten.

Zum vierten Mal gastierten die vier Vollblutmusiker im historischen Saal und zum ersten Mal bewies Bassist Stefan Roth, daß er nicht nur seinen Bass beherrscht, sondern auch singen kann. Davon wollen die Fans in Zukunft mehr hören !!!!

Die beiden Frontmänner Anti Antweiler und Martin Graf bewiesen in ihren neuen Liedern und Balladen einmal mehr ihre Originalität. Mit jedem ihrer Lieder erzählen sie eine kleine Geschichte, mal nachdenklich, sogar traurig und dann wieder zum brüllenden Lachen animierend. Die Zuhörer erkennen sich – wenn sie ehrlich sind – in den meisten Liedern wieder und auch in den Zwischentexten. Beispielsweise, wenn Anti vor seinem Song vom Tänzer Eduard von seinen eigenen Tanzvorlieben berichtet: Danach tanzt er selbst am liebsten im Sitzen an einem Fässchen Kölsch – tosender Applaus, weil sich die Männer hier selbst und die Frauen ihre Männer erkennen. Man ist sich nie sicher, ob die Texte wirklich auf eigenen Erlebnissen basieren oder ob die beiden andere Menschen nur gut beobachtet haben. Passen tun die Texte in jedem Lied zum jeweiligen Autoren: Man sieht sowohl Martin Graf an einem Samstagmittag vollbeladen mit „Tütte“ in der Siegburger Fußgängerzone stehen und man sieht vor dem geistigen Auge den Anti, wie er von dem Engel träumt, der ihm „ der Spöhl“ macht.

Begleitet vom nun singenden Bassisten Stefan Roth und dem Gitarrengott Martin Peth, der seine gesanglichen Qualitäten nicht zum ersten Mal bewies und der sich mit Anti an den Saiten wiederholt begeisternde Duelle/Duette lieferte, sorgten Anti und Martin Graf dafür, daß sich ihre Fans knapp 3 Stunden lang bei Musik und Verzällchen glänzend unterhielten und sich am Ende die Finger wund klatschten, bis Anti mit seinem Hinweis auf den nächsten Montagmorgen den Abend beendete.

Text: Rita Dörper-Link